Plastik und Biobeutel – das hat in der Biotonne nichts zu suchen.© Landkreis StadeBei Kontrollen durch die Abfallberaterinnen des Landkreises in Stade-Bützfleth hat sich kürzlich gezeigt, dass sich die Qualität der Bioabfälle im Landkreis Stade sich insgesamt verbessert hat. „In den Biotonnen befinden aber immer noch zu viele Fehlwürfe befinden“, sagt Abfallberaterin Gabriele Mahr. Neben Asche, Hundekot, Glas, Alufolie, Kunststoffverpackungen und Zigarettenkippen wurden auch wieder zahlreiche sogenannte „kompostierbare“ Biobeutel, die im Landkreis Stade bereits seit Anfang 2024 nicht mehr erlaubt sind, gefunden.
Da diese Biobeutel sich in den Kompostierungs- und Vergärungsanlagen nicht schnell genug zersetzen, müssten sie in den Anlagen aufwendig aussortiert werden. Weiterhin erlaubt ist die Nutzung von Papiertüten. Außerdem können Zeitungspapier oder Haushaltstücher zum Einwickeln feuchter Abfälle genutzt werden.
13 von 148 Biotonnen konnten aufgrund der Fehlwürfe nicht geleert werden. Mit einem Hinweiszettel wurden die Haushalte aufgeklärt. Bei den nächsten Sichtkontrollen werden bei Fehlbefüllung der Biotonnen Ordnungswidrigkeiten eingeleitet. Die Ordnungswidrigkeiten können mit einer Geldbuße von bis zu 5.000 Euro geahndet werden.
Die Besitzer besonders vorbildlich befüllter Tonnen wurden dieses Mal mit einem Vorsortierbehälter für die Küche, dem sogenannten „Biotoni“, belohnt.
Tipps rund um das Thema und auch unsere Bioabfallsortierhilfe finden Interessierte auch auf der Internetseite abfall.landkreis-stade.de/service/biokampagne





