Messgruppen-Gruppenführer Stephan Heuer zeigt Landrat Kai Seefried und Kreisbrandmeister Henning Klensang das neue Fahrzeug.© Landkreis Stade / Daniel BenekeDas Spezialfahrzeug auf Basis eines Mercedes Benz Sprinters bietet Platz für vier Einsatzkräfte und allerlei technisches Equipment. Die Datenübertragung erfolgt über Mobilfunk (4G/5G) und Satellit. Derzeit gibt es 395 dieser Erkundungswagen (CBRN-ErkW) des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in ganz Deutschland. Der Fuhrpark wird stetig erweitert, sodass bald bundesweit 518 Fahrzeuge verfügbar sein sollen.
Der Erkundungswagen bleibt Eigentum des Bundes, kann aber für kommunale Zwecke genutzt werden. Er wird zum Spüren, Messen und Melden radiologischer und chemischer Kontaminationen eingesetzt. Die Messungen sind während der Fahrt möglich.
Für den Schutz der speziell ausgebildeten Einsatzkräfte werden Schutzmasken, Filter, Pressluftatmer und Chemikalienschutzanzüge mitgeführt. Markierungsmaterial zur Kennzeichnung von chemischen, biologischen und radiologischen Kontaminationen ergänzt die Ausstattung zusätzlich. Die Kosten belaufen sich pro Fahrzeug auf rund 300.000 Euro und werden vom Bund übernommen. Auch umfangreiche neue Messtechnik wurde mit ausgeliefert.





