Sehenswürdigkeiten Nottensdorf

Schopskoben in Nottensdorf

Schopskoben Nottensdorf
Der Schopskoben in der Alten Dorfstr. 36 ist ein ehemaliger Zweiständer-Schafstall mit Ankerbalkengefüge aus der Zeit um 1670. Die Groot Dör zeigt zur Straße. Das rückwärtige Durchfahrtstor wurde offenbar nachträglich eingebaut. 1995 wurde er zu einem Restaurant umgebaut.

Großer Findling als Gedenkstein

Gedenk- und Grabstätte Hans Much
Bei der im Jahr 1932 errichteten Grab- und Gedenkstätte handelt es sich um einen errichteten Erdhügel mit Findlingsmauerwerk. Auf dem in der Mitte der Gedenkstätte errichteten großen Findling ist der Name "HANS MUCH 1880 - 1932" zu lesen. Darüber hinaus befinden sich dort mehrere größere Feldsteine mit ost-asiatisch klingenden (Hunde-)Namen. Es handelt sich hierbei um die Namen der Pekinesen-Hündchen des Professors Han-Foo, Wu-Ti, Yan-Yan, Ping-Pong.

Hans Much wurde am 24.03.1880 in Zechlin/Mark Brandenburg geboren. Er ist der Entdecker der nach ihm benannten "Muchschen Granula", einer Variante der Tuberkel-Bazillen.1914 wurde er Professor der Medizin und Direktor des serologischen Instituts in Hamburg-Eppendorf. Er entwickelte unter anderem die "Spalt-Tablette".

Hans Much verstarb im Alter von 52 Jahren. Auf seinen Wunsch hin wurde seine Urne unter einem großen Findling im Nottensdorfer Wald beigesetzt. Seine Beziehung zur Gemeinde Nottensdorf ergab sich durch die Gutsfrau Thekla von Düring, die, nachdem ihr Mann im 1. Weltkrieg ums Leben kam, die Verwaltung des Nottensdorfer Gutshofes übernahm. Eine Erkrankung führte Frau v. Düring in die Praxis von Professor Much. In der Folgezeit entwickelte sich eine Freundschaft zwischen der Nottensdorfer Gutsfrau und der Familie des Hamburger Medizin-Professors.

Blick auf Herrenhaus

Herrenhaus des Düring´schen Gutes
Dieses denkmalgeschütze Haus wurde als zweigeschossiger Klinkerbau nach 1926 erbaut. Es wurde entworfen von Prof. Fritz Höger, dem Architekten des Chile-Hauses in Hamburg.

Blick auf Gutswohnhaus

Gutswohnhaus
Zu dem von Düring´schen Anwesen gehört auch das Gutswohnhaus aus dem 19. Jahrhundert. Das Fachwerk ist ungewöhnlicher Weise schwarz gestrichen.

Blick auf alte Fachwerkremise

Fachwerkremise am Gutspark
Die Fachwerkremise stammt aus dem 19. Jahrhundert. Die geschlossene Rückseite ist in die den Gutsbezirk umgebende Findlingsmauer eingebunden.

Frontansicht des Vierständerhaus

Großes Vierständerhaus
Das große Vierständerhaus mit gemauertem Sockel, darüber Fackwerk verfügt über ein Satteldach mit Falzpfannen. Diese stammen wohl aus der Ziegelei Katt aus Harsefeld. Das Gebäude mit dem doppelt geschwungenen Bogen der Grotdör wurde erst 1990 als Denkmal eingestuft.

Frontansicht des Wohnhauses

Wohnhaus eines Zimmermeisters
Bei diesem an der Landesstrasse gelegene große Wohnhaus, dass 1949 erbaut wurde, handelt es sich um ein ortsbildprägendes Fachwerkgebäude, mit pfannengedecktem Pfettendach.

Aussichtsturm

Der Aussichtsturm
im Freizeitpark Nottensdorf, Am Freizeitpark 2, 21640 Nottensdorf, bietet seinen Besuchern bei klarer Sicht einen herrlichen Blick über das Elbtal, von Stade bis Hamburg.
Von dem ca. 28 m hohen Turm kann man u. a. die großen Schiffe auf der Elbe sehen, genauso wie die herrlichen Obsthöfe im Alten Land.

Aussichtsturm

 

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